Veranstaltung: WISSENSCHAFTSKULTUR UND MEDIEN IM ABGRUND mit „Plagiatsjäger“ und Medienwissenschaftler Priv. Doz. Dr. Stefan Weber
Bereich: Medien
Veranstaltungstyp: Vortrag
Terminende: : 10.01.2026 21:30
Mehr Infos:
E-Mail: streicher@salzburg.co.at
Telefon: +43 676 6608590

Der als „Plagiatsjäger“ bekannte Salzburger Medienwissenschaftler Stefan Weber bringt mit der Überprüfung wissenschaftlicher und journalistischer Arbeiten regelmäßig Politiker und Medienmacher in Bedrängnis. Seine Gutachten führten zu Rücktritten und Aberkennungen akademischer Titel.
Von einem Plagiat wird gesprochen, wenn der Text eines anderen als eigener ausgegeben wird (keine Quellenangabe).
Die bekanntesten von Stefan Weber aufgedeckten Plagiatsfälle in Österreich sind:
- Wissenschaftsminister Johannes Hahn, Dissertation, entdeckt 2007
- Arbeitsministerin Christine Aschbacher, Diplomarbeit und Dissertation, entdeckt 2021
- Familienministerin Susanne Raab, Diplomarbeit, entdeckt 2021
- Innenminister Gerhard Karner, Diplomarbeit, entdeckt 2022
- Justizministerin Alma Zadić, Dissertation, entdeckt 2022
- Simulationsforscher Niki Popper, Diplomarbeit und Dissertation, entdeckt 2023
- ÖBB-Chef Andreas Matthä, Diplomarbeit, entdeckt 2023
Der „Plagiatsjäger“ hat aber auch in Deutschland großen Erfolg. So trat 2011 der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zurück, nachdem klar war, dass er seine Doktorarbeit größtenteils von anderen abgeschrieben hatte. Und Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ (2021) wurde nicht mehr gedruckt, nachdem Weber aufgedeckt hatte, dass nicht sie das Buch geschrieben hatte. Darüber hinaus hat Weber auch den ehemaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck und selbst Bundeskanzler Friedrich Merz des Plagiierens überführt (2025).
Wider Erwarten wird das Aufzeigen von Wissenschaftsbetrug und Textklau nicht von allen gutgeheißen. Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Falter und andere reagierten mit Angriffen auf Stefan Weber, nachdem dieser die unredliche Arbeitsweise der Ex-Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid öffentlich gemacht hatte. Die genannten Medien diffamierten seine Arbeit als Hetzkampagne aus dem politisch rechten Lager. Weber wurde zu einer Persona Non Grata in ihren Augen. Sie wollten nicht, dass die betrügerischen Praktiken linker Journalisten und Politiker bekannt werden.
Weiteres Thema an diesem Abend:
WIE DAS LINKS-GRÜN-WOKE-SYNDROM DIE UNIVERSITÄTEN ZERSTÖRT
Anmeldungen:
POLITISCHER SALON
Mag. Josef Streicher
+43 676 660 8590
Um einen Lageplan aller Veranstaltungen einzublenden, aktivieren Sie bitte die Einstellung "Externe Medien" in unseren Cookieeinstellungen.

